02.03.2026
ProKIP zielt darauf, KI-Lösungen in die Praxis zu bringen, die Pflegebedürftige und beruflich Pflegende unterstützen. Das Institut für Medizinische Informatik ist Partner in dem Verbundprojekt.
Die Robert Bosch Stiftung zeichnet mit dem Preis „Ideas for Impact“ Projekte aus, die den Transfer technologischer Innovationen in die Pflege stärken. In diesem Jahr erhielt die Initiative ProKIP einen Sonderpreis für ihr Engagement im Wissenstransfer rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Pflege.
An dem Verbundprojekt „Prozessentwicklung und -begleitung zum KI-Einsatz in der Pflege (ProKIP)“ unter der Leitung der Universität Bremen sind von der Charité – Universitätsmedizin Berlin Prof. Dr. Daniel Fürstenau sowie die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Matthias Schulte-Althoff, Alessia Nowak und Rahel Gubser beteiligt.
ProKIP begleitet und evaluiert acht Verbundprojekte zur Implementierung von KI-Anwendungen in der Pflegepraxis. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bewertung des Nutzens von KI-Systemen, die Sicherstellung der Datenqualität, ethische Fragestellungen sowie partizipative Ansätze zur Einbindung der Anwenderinnen und Anwender. Ziel ist es, zentrale Erfolgsfaktoren für einen nachhaltigen und praxisnahen KI-Einsatz in der Pflege zu identifizieren.
Der mit 25.000 Euro dotierte Sonderpreis „Ideas for Impact“ 2026 wurde am 26. Februar 2026 in Berlin verliehen.
Weitere Informationen zum Projekt: https://prokip.care/